(openPR) Der neue Roman von Heinz Benzenstadler Des Satans rote Rosen mit der Genrebezeichnung … fast ein Kriminalroman …spielt vor dem Hintergrund der sizilianischen Mafiaszene und ihrer Widerparts Camorra und kriminellen Vereinigungen und ihrer Ableger in Europa. Die Zahlen sind genau recherchiert und zeigen das ungeheure wirtschaftliche Potenzial dieser illegalen Vereinigungen auf.
„Die Mafia ist das größte Wirtschaftsunternehmen Italiens.“ Dies sagte Staatsanwalt Piero Luigi Vigna. Laut einem der führenden Ermittler macht sie mittlerweile 100 Milliarden Euro Umsatz. Das entspricht dem doppelten Umsatz des Fiat - Konzerns. Diese Zahlen beziehen sich allerdings nur auf die klassische italienische Mafia. Würde man die 'Russenmafia' und die 'albanische Mafia' mitzählen, läge die Zahl noch höher. Mit 59 Milliarden Euro Jahresumsatz ist der Drogenhandel das lukrativste Geschäft. Aber auch die 14 Milliarden Umsatz mit Erpressung und Schutzgeldern sind nicht zu verachten.
Vor diesem Spektrum rollt eine Verbrecherjagd durch ganz Europa ab.
Der Österreichische Schriftsteller Friedrich lernt bei einem Leseabend mit Musik die Pianistin Graziella Piccinni aus Neapel kennen. Sie lebt seit sechs Jahren von ihrem Mann Pietro aus Palermo getrennt, der sie als sein Eigentum betrachtet. Sie will sich unwiderruflich von ihm lösen, da er auch den gemeinsamen Sohn von ihr entfernt an geheimen Plätzen von seiner Mutter erziehen lässt. Als sich die Musikerin von ihm endgültig trennen will, setzt er alle Möglichkeiten seiner großen Familie ein, um dies zu verhindern. Er nimmt den möglichen Tod von Graziella ebenso in Kauf wie den Untergang seiner Familie. Er zieht unter Hinterlassung einer stereotypen Rosenbeigabe eine breite Blutspur hinter sich her durch halb Europa, welcher Friedrich und die ermittelnden Kriminalisten beinahe hilflos gegenüber stehen.
Die Geschichte kulminiert im Kampf der Polizei und des fantasievollen Literaten gegen den Mafioso Pietro mit seiner klinischen Paranoia. Er denkt ständig, dass andere beabsichtigen, ihn zu schädigen, zu betrügen oder auch zu töten. Natürlich sind immer die anderen schuld. Sogar Cosa nostra und Camorra sowie diverse europäische kriminelle Vereinigungen machen Jagd auf ihn. Als negativer Held spukt er unfasslich durch den Roman, verleiht ihm Spannung und Tempo, kulminiert in seinem Hass gegen Friedrich und strebt auf ein überraschendes Ende zu.
Der Roman verzichtet auf die übliche Aufteilung Mord, Ermittler, Verdächtige, Aufklärung, Schlussaufregung, sondern stellt den Schriftsteller in den Mittelpunkt des Geschehens. Die wohltuend unaufdringlichen Kriminalisten der Polizei in Düsseldorf, Neapel und Wien verleihen der Geschichte einen unspektakulären Ablauf, halten jedoch die Spannung immer am Kochen. Weder dumme noch Super – Bullen bevölkern die Krimilandschaft, sondern Menschen aus Fleisch und Blut. Ein Buch für alle, die zwischen explosiven Handlungssträngen immer wieder Ruhepole suchen und genießen!
Heinz Benzenstadler: Geboren 1944, gebürtig aus einem Linzer Stadtrandviertel. Nach Lehrerbildungsanstalt und Lehrjahren am Lande als Hauptschullehrer zurück gekehrt. Anschließend Dienstzeit in Linzer Gymnasium, dann Leiter des Studios für Musik, mit Dreißig Emigration nach Wien, Beginn der schriftstellerischen Tätigkeit. Nach 15 Jahren wieder zurück zu den Wurzeln. Aktiv mit Lesungen, Kabarett und Tätigkeiten für diverse Kulturorganisationen. (Sachbücher: Wien ist ganz anders (1989); Café Sperl (1993) Ansichten und Einsichten (2001); Die Feuerwehr in Linz (2003). Na dann lachen ’s doch (2004).
Mundart – Gedichtbände: Kraut und Ruam (2000), Der Herr und sei' G’scher (2003)
Romane: MGFRXL Band 1 – MGFRXL Band 2,. Die Ösi-Saga , 2008)
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Paperback mit 224 Seiten
1. Auflage 13.02.2008
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